Hochdruckautoklav

Der Batch-Prozess ist ein diskontinuierliches Verfahren welches auf Grund seiner exakten Prozessführung eine sehr gute Reproduzierbarkeit aufweist. Es ist vor allem für die Untersuchung des Schäumverhaltens neuer Polymersysteme geeignet, wird jedoch auch industriell zur Schaumherstellung verwendet. Als Treibmittel kommen in diesem Prozess physikalische Treibmittel wie beispielsweise CO2 zur Anwendung. Grundsätzlich kann zwischen zwei Schäummethoden, der Drucksprung- und der Temperatursprungmethode unterschieden werden.

Neben dem Berghof Autoklav steht am Lehrstuhl für Polymere Werkstoffe ein Hochdruckautoklav (Hersteller: Universität Bayreuth) zur Verfügung. Mit diesem Autoklaven werden Materialien mit Treibmitteln unter sehr hohen Drücken und Temperaturen beladen. Nach der notwendigen Beladungszeit werden durch eine hohe Druckabfallrate die Proben aufgeschäumt. Das dabei angewandte Verfahren wird als Drucksprungmethode bezeichnet.

Maximaler Druck (bar):     

300

Maximale Temperatur (°C):

200

Volumen (ml):

5 x  5 ml

Standort: Universität Bayreuth

 

Ansprechpartner: M.Sc. Tobias Standau
Telefon: +49(0)921 55 74 40
Telefax: +49(0)921 55 74 73
Email: tobias.standau@uni-bayreuth.de