Spritzgießen

Wie kaum ein anderes Verarbeitungsverfahren eignet sich das Spritzgießen zur Herstellung von Masseartikeln, da es in kürzester Zeit direkt vom Rohstoff zum fertigen Formteil führt. Auf diese Weise können Formteile von einigen mg bis in den kg-Bereich hergestellt werden. Auch komplexe Geometrien lassen sich in einem Arbeitsgang vollautomatisch realisieren.
Aus diesem Grund ist das Spritzgießen derzeit das bedeutendste Verfahren zur Herstellung von Formteilen aus thermoplastischen Kunststoffen, nicht umsonst sind insgesamt etwa 60 % aller Kunststoffverarbeitungsmaschinen Spritzgießmaschinen. Spritzgießen zeichnet sich des Weiteren durch eine hohe Automatisierbarkeit, hohe Reproduzierbarkeit und geringe Nacharbeit an den hergestellten Formteilen aus.

Dem Lehrstuhl für Polymere Werkstoffe steht im Bereich Kunststoffverarbeitung eine Vielzahl von Spritzgießmaschinen zur Verfügung. Der Schließkraftbereich des Maschinenparks reicht von 50 bis zu 250 Tonnen. Schwerpunkte liegen dabei auf Sonderverfahren wie dem Schaumspritzgießen, der Verarbeitung langfaserverstärkter Thermoplaste und von Hochtemperaturthermoplasten. Als Besonderheiten der gesamten Ausstattung gelten ein Spritzgießcompounder [200 t] von Krauss-Maffei und eine Schaumspritzgießmaschine [250 t] von Engel, auf welche der Lehrstuhl im Rahmen der Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Neue Materialien Bayreuth GmbH Zugriff erhält.
Weitere Details sind den folgenden Maschinenbeschreibungen zu entnehmen.

 

Ansprechpartner: M.Sc. Alper Aksit
Telefon: +49(0)921 55 74 72 
Telefax: +49(0)921 55 74 73 
Email: alper.aksit@uni-bayreuth.de